Erstgespräch
Im Erstgespräch werden Ihre Anliegen, Ziele und offenen Fragen sowie die Formalitäten geklärt. Ein Erstgespräch ist unverbindlich. Es ist die erste Sitzung von maximal fünf sogenannten „probatorischen Sitzungen“.

Das Erstgespräch dauert 50 Minuten und wird nach der Gebührenordnung für Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (GOP) abgerechnet.

Einen Termin können Sie per E-Mail oder telefonisch vereinbaren.

Probatorische Sitzungen und Diagnostik
Dem Erstgespräch folgen dann im Regelfall noch vier weitere probatorische Sitzungen. Inhaltlich wird in diesen Sitzungen eine sorgfältige Diagnostik erhoben. Zudem erfolgt eine präzise Erhebung Ihrer lebensgeschichtlichen Bedingungen (Anamnese) und der aktuellen Problematik.

Auf diesen Kenntnissen basierend, wird dann gemeinsam mit Ihnen ein individuelles, sogenanntes „Störungsmodell“ erstellt. Im Anschluss daran werden die Therapieziele und ein darauf abgestimmter Behandlungsplan erarbeitet.

Diese Sitzungen werden – wie das Erstgespräch auch – nach der Gebührenordnung für Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (GOP) privat abgerechnet.

Sollten Sie sich dann für eine therapeutische Zusammenarbeit entscheiden, muss in der Regel bei der Beihilfe/Krankenkasse ein Antrag zur Kostenübernahme gestellt werden.

Behandlung
Die Anzahl der bewilligten Therapiestunden, die Sie in Anspruch nehmen, ist individuell sehr unterschiedlich.
Im Regelfall werden 20 – 40 Therapiestunden durchgeführt, die im wöchentlichem Abstand stattfinden. Abhängig von der therapeutischen Indikation und Art und Schwere der vorliegenden Problematik/Störung können auch mehrere Sitzungen pro Woche vereinbart werden (z.B. in akuten Krisen). Im Falle dessen, dass innerhalb weniger Wochen und Monate deutliche Verbesserungen erreicht werden, können die Sitzungen dann auch in größeren zeitlichen Abständen verabredet werden.

Eine einzeltherapeutische Sitzung umfasst 50 Minuten.

Die Behandlung richtet sich nach dem Konzept und den empirisch-fundierten (wissenschaftlichen) Erkenntnissen der (kognitiven) Verhaltenstherapie, d.h. dysfunktionale Verhaltens- und Denkmuster sowie emotionale Zustände werden zunächst extrahiert. Darauf aufbauend werden alternative Handlungs- und Denkmuster entwickelt, eingeübt und im weiteren Therapieverlauf in den Alltag übertragen. Die Therapie endet mit der Aus- und Erarbeitung rückfallprophylaktischer Strategien.